Reiten ist schön und macht Spaß
Aus Reiterforum-Thueringen
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Stallbedarf, Reitsportbedarf, Reitbekleidung |
Das gilt für alle Arten des Reitsportes.
Ihr müsst euren eigenen Weg gehen - unabhängig davon, was die Anderen sagen und denken - nur dann werdet Ihr euren Traum verwirklichen.
es jedem recht machen zu wollen.
Plato, (427 - 348 od. 347 v. Chr.), lateinisch Platon, griechischer Philosoph, Begründer der abendländischen Philosophie
Schon für den Kauf trifft dies zu
Bevor Ihr euch ein Pferd kauft, müsst Ihr euch im klaren darüber sein, was Ihr euch genau unter Reiten vorstellt. Der eine sieht sich als Sieger eines Turniers, der andere möchte mit seinem Pferd ohne jeden Zwang entspannt die Landschaft genießen.
Diese Entscheidung darf aber nicht eine Folge der Vorstellungen eurer Freunde sein. Wenn sie sich zum Beispiel für das Springreiten begeistern und davon schwärmen, muss es nicht unbedingt das sein, was Ihr euch unter Reiten vorstellt. Nicht weil alle springen, musst Ihr das auch tun. Oder eben umgedreht.
- Also sagt „Nein“
Eure Entscheidung ist auch die Grundlage für die Wahl des Typs Eures Pferdes.
Die meisten Reiter stellen sich ein Voll- oder Warmblut unter einem guten Pferd vor. Ponys, Kleinpferde oder gar Kaltblüter gehören nicht dazu. Angeblich können kleinere Pferde einen größeren Menschen nicht tragen oder es würde einfach nur nicht gut aussehen. Wenn aber ein Kind ein Kaltblut reitet, ist das völlig in Ordnung. Übrigens wurden große Reiche meist von kleinen wendigen Pferden erschaffen. Kleine zierliche Araber und kleine Mongolenponys eroberten fast die halbe Welt. Wenn Ihr euch für allerdings für das Springreiten entschieden habt, würden sich die o.g. Pferdetypen nicht wirklich besonders gut dazu eignen. Mittelgroße und kleine Pferde lassen sich dafür hervorragend für Gelände- und Wanderritte nutzen. Kaltblüter sind nervenstark und bequem und nicht unbedingt nur kräftigeren Reitern vorbehalten.
Die Wahl Eures zukünftigen Pferdes sollte nur von Euren Vorstellungen vom Reiten beeinflusst werden. Nicht von dem, was man von Euch erwartet.
- Also sagt „Nein“
Habt Ihr Euch entschieden, dann steht auch dazu. Jeder Kompromiss entfernt Euch vom eigentlichen Ziel.
und auch bei der Wahl Eurer Reitweise oder Sportart
Also, wenn Ihr der einzige Western- oder Geländereiter seid, was soll´s. Reiten macht nur dann Spaß, wenn Ihr eure Träume und Vorstellungen lebt. Dazu gehört auch die Art des Reitens. Wenn Ihr euch in einer Gruppe von Reitern nicht wohl fühlt, weil sie für Euch z.B. zu unkontrolliert oder zu schnell reiten oder Euch ein Sprung zu hoch ist – sagt
- "Nein“ nicht mit mir.
Wenn Ihr zu Eurer Entscheidung steht, habt Ihr nicht nur mehr Spaß am Reiten, mehr sportliche Erfolge, sondern Ihr seid auch sicherer auf Eurem Pferd. Ihr fühlt Euch wohl seid entspannt und nicht verkrampft.
Ihr bekommt mit Sicherheit kein flaues Gefühl im Magen, wenn Ihr an den nächsten Ritt denkt.
Egal für welche Art der Nutzung eures Pferdes Ihr euch entscheidet - habt einfach Spaß daran !!!
Die einzigen Zugeständnisse, die Ihr machen müsst, sind Kompromisse zu Gunsten des Pferdes.
Mein Bruder und ich, waren absolute Außenseiter mit unseren "Ponys" (Araber und Araber-Mix, beide ca. 1,48 m Wiederristhöhe) als wir in einen Stall wechselten, in dem es fast nur Sportreiter gab. Als wir dann auch noch Tages- und Mehrtagesritte machten, wurden wir zu vollkommenen "Exoten". abgestempelt. Aber bereits nach zwei Jahren hatten wir die meisten Reiter auf unserer Seite. Es beteiligten sich 11 Reiter an einem viertägigen Wanderritt. Ihr seht, man wird auch als "Außenseiter" akzeptiert.
siehe auch
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