Kurzportrait Deutsches Sportpferd

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www.pferde-zucht-sport.de

Nachschlagewerk/ Branchenbuch rund ums Pferd


Pferdezuchtverband Sachsen-Thüringen e.V.

Zuchtziel Thüringens

Der Name "Deutsches Sportpferd" scheint nichts Neues zu sein. Doch der Schein trügt erheblich: die Pferdezuchtverbände Berlin-Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Sachsen-Thüringen haben sich entschlossen, aus vier kleinen Populationen eine Große zu machen und führen unter der Rassebezeichnung "Deutsches Sportpferd" ein gemeinsames Zuchtprogramm für die Reitpferde durch.

Die Basis von ca. 6000 Stuten bildet dabei die Grundlage für das moderne Zuchtprogramm, das Schwerpunkte setzt. Neben der Erzeugung von qualitätvollen Sportpferden für alle Disziplinen und Kategorien werden aufgrund der in der Zucht fest verankerten, ausgezeichneten Charaktereigenschaften natürlich auch diejenigen Pferdeliebhaber besonders angesprochen, die keine Turnierambitionen haben. Gerade in diesem Bereich ist Qualität in Form von Charakter, Gesundheit und Vitalität der Garant für Freude und Spaß am Umgang mit dem Partner Pferd.

Quelle: www.pferdezucht-sachsen-thueringen.de

Ebenfalls seit 2003 gilt "Pfeil und Schlange" als gemeinsamer Brand für alle ostdeutschen Pferde.

Deutsches Sportpferd

Sportpferd ist eine Sammelbezeichnung für Pferde, die in sportlichen Wettbewerben eingesetzt werden. Deutlich davon abgegrenzt sind Rennpferde und Arbeitspferde sowie die Freizeitpferde zu denen jedoch fließende Übergänge bestehen.

Als Sportpferde werden im engeren Sinne diejenigen Pferde bezeichnet, die in den klassischen Pferdesportdisziplinen Dressur, Springreiten und Vielseitigkeit, sowie Fahrsport in Wettbewerben eingesetzt werden. Typische Sportpferde-Rassen sind heute beispielsweise die Holsteiner, Hannoveraner und die Oldenburger, bei denen die sportliche Tauglichkeit - also korrekte Bewegung in allen Gangarten, Sprungvermögen, Rittigkeit, Leistungswille und Ausdauer - wichtige Zuchtkriterien darstellen.

Im Gegensatz dazu werden in der Rennpferdezucht beispielsweise bei dem „ Englischen Vollblut“ in erster Linie Rennerfolge (Schnelligkeit, Siegeswillen und Ausdauer) für die Zuchttauglichkeit gewertet.

Die Abgrenzung gegenüber Pferden, die in der Freizeit geritten oder gefahren werden, ist jedoch schwierig, weil beispielsweise im Gelände- oder Westernreiten auch Wettbewerbe veranstaltet werden, bei denen das „ Freizeitpferd“ zum Sportpferd wird.

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