Informationen zu Wurmkur und Wirkungsweise

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Nachschlagewerk/ Branchenbuch rund ums Pferd

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Entwurmung

Die regelmäßige Wurmkur ist nach dem vergangenem überdurchschnittlich heißen Sommer und dem milden Winter von großer Wichtigkeit.


Ziel einer Entwurmung ist der Schutz gegen alle Magen-Darm-Parasiten. Bisher gab es nur Präparate die nur gegen einzelne oder eine begrenzte Gruppe von Parasiten wirkten. Es gibt nur ein Mittel in Deutschland, dass in einer einzigen Anwendung Rundwürmer, Magendasseln, alle drei verschiedenen Spezies von Bandwürmern sowie alle Larvenstadien kleinerer Parasiten bekämpft.

Lt. einem Artikel im Fachmagazin "Pferde in Sachsen und Thüringen", März 2007.

Neue und einzige Wurmkur gegen alle Magen- und Darmparasiten

Wie kann ich den Wurmbefall beim Pferd nachweisen?

Ihr könnt eine Kotprobe vom Tierarzt untersuchen lassen. Je nach Stadium der Würmer sind sie dann nachweisbar. Wenn sie im Pferdekot jbereits sichtbar sind müßt Ihr keine Probe abgeben, um zu erkennen, dass dieses Pferd Würmer hat.

Was kann ich tun, um den Wurmbefall niedrig zu halten?

Regelmäßigen Entwurmung. Tägliches Abäppeln der Box, des Auslaufes und der Weide. Wurmkuren immer gleichzeitig allen Pferde des Stalles geben.

Wann und wie oft sollten Wurmkuren durchgeführt werden?

Hier findet man sehr viele unterschiedliche Angaben. Tatsächlich kann man nicht allgemein sagen, wie oft Wurmkuren durchgeführt werden sollten, da dies von mehreren Faktoren abhängig ist:

Erwachsene Tiere sollten schon viermal im Jahr entwurmt werden. Neu hinzugekommene Pferde dürfen erst nach entsprechender Behandlung den anderen gestellt werden. Man verwendet am Besten Breitband - Anthelminthika im Wechsel, um Resistenzen gegen ein Präparat vorzubeugen.

Wie verabreiche ich eine Wurmkur?

Eine Wurmkur sollte nicht mit dem Futter verabreicht werden! Es muss sichergestellt sein, dass sich keine Futterreste mehr im Pferdemaul befinden, weil das Pferd sonst die eingegebene Wurmpaste mit den Futterresten wieder ausspucken würde. Mit dem Stopper wird die Dosierung laut Packungsbeilage festgelegt, die Kappe des Injektors wird entfernt. Am besten stellt man sich auf die linke Pferdeseite, nimmt das Pferd mit der linken Hand am Halfter und drückt seinen Kopf leicht nach oben. Mit der rechten Hand wird der Injektor in die Lücke zwischen Schneide- und Backenzähnen ins Pferdemaul eingeführt, nach hinten Richtung Zungengrund weisend wird der Kolben bis zum Anschlag durchgedrückt. Den Kopf des Pferdes noch einige Sekunden oben halten, bis die Paste abgeschluckt ist.

Wurmarten

Bandwurm Blutwurm Erreger der Onchzerkose
Kleine Palisadenwürmer Lungenwurm Magendassel
Magenwurm oder Rollschwanz Pfriemenschwanz Spulwurm
Zwergfadenwurm

Quelle: http://www.pferdewissen24.eurital.de

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