Fremdes Wasser auf Wanderritten
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gefördert durch:
Hajo Seifert
VFD-Reitlehrer A/P
Es gibt Pferde, die unterwegs die Aufnahme von ungewohntem Wasser verweigern. Dies selbst bei großer Hitze und hohem Bedarf des Körpers zur Wasseraufnahme! Hier droht schnell die Dehydrierung des Pferdes!
Offensichtlich bevorzugen diese Pferde das Wasser im Heimatstall, an dessen Geruch und Geschmack sie sich gewöhnt haben. Insbesondere für den Wanderreiter ergeben sich hieraus Probleme, denn es ist fast unmöglich, heimisches Wasser, in ausreichender Menge, unterwegs zur Verfügung zu stellen.
Unabhängig von der Frage, ob sich solche Pferde grundsätzlich für längere Wanderritte eignen , kann man versuchen, einen kleinen Trick anzuwenden.
Wenn im Heimatstall nicht aus Selbsttränken, sondern aus größeren Wasserbehältern getränkt wird, sollte man dem Wasser gelegentlich einen Schuss Apfelessig hinzufügen, so dass sich die Pferde nach und nach an diesen Geschmack gewöhnen. Auf dem Wanderritt unterwegs wird dann dem fremden Wasser ebenso Apfelessig hinzugefügt, wodurch viele Pferde „überlistet“ werden können.
Das Tränken aus einem sauberen Bachlauf oder direkt aus einer Quelle heraus, ist natürlich nach wie vor so nicht möglich. Hier muss in jedem Fall ein faltbarer Wassereimer oder ein anderes geeignetes Gefäß zur Verfügung stehen.
--Hajo Seifert 21:26, 2. Aug. 2008 (UTC)
siehe auch
- Wasserqualität unterwegs beurteilen
- Tugor- bzw. Hautfaltentest
- Grundausrüstung des Geländereiters
- Fit für den Wanderritt?
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