Bösleben-Rippersroda-Finsterbergen-Mühlberg-Bösleben - Ostern 2000
Aus Reiterforum-Thueringen
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21.04.2000 – 24.04.2000
In Vorbereitung dieses Rittes fuhren Katrin und ich, soweit es uns möglich war, die Strecke ab. Wir überprüften die geplante Strecke, um so wenig wie möglich Pferd und Reiter in gefährliche Situationen zu bringen. Auch mussten wir uns über die Kosten für die Unterbringung informieren und rechtzeitig Übernachtung und Boxen reservieren.
1. Tag: 21.04.2000 Bösleben nach Rippersroda ca. 18 km
- 10.00 Uhr Treffen in Bösleben
- 11.00 Uhr Abritt
- Ritt Richtung Behringen, um dort die Autobahn A71 zu überqueren
- Überquerung der Autobahn A71. Dort verläuft die Autobahn unterirdisch in einem Tunnel, so dass wir einfach über einen Bergkamm reiten konnten.
- ca. 13.00 Uhr Mittagessen in Wipfra im Restaurant Pension „Lindenhof“ a-la-carte
- Hier hatten wir im Voraus mit dem benachbarten Bauern abgesprochen, dass wir unsere Pferde dort anbinden konnten. Da es wunderschönes Wetter war und zum Essen Familienmitgliedrer und Freunde der Teilnehmer dazukamen, stellten wir kurzerhand die Terassentische und -stühle auch noch in diesem Garten.
- Weiter ging es nach Neusiß zum Reiterhof von Manfred Pause
- Der Ritt führte an der Talsperre Heyda vorbei in die Rheinsberge.
- Wir hatten in Neusiß Kaffeetrinken ( 5,00 DM/Person ) für die uns vereinbart, um uns für den Weiterritt nach Rippersroda zu stärken.
- Von Neusiß starteten wir dann nach Rippersroda. Unserem ersten Etappenziel.
- Ca. 17.30 Uhr Ankunft in Rippersroda. Unterkunft in einem alten Bauernhof mit 2 und 3-Bett-Zimmern incl. Frühstück für 25,00 DM/Person. Unterbringung der Perde in Einzelboxen für 12,00 DM/Pferde
2. Tag: 22.04.2000 = Rippersroda nach Finsterbergen 35 km
- 11.00 Uhr Abritt nach einem gemütlichen Frühstück Richtung Ebertswiese
- ca. 13.00 Uhr Mittag in der Ausflugsgaststätte (a-la-carte) auf der Ebertswiese
- Anschließend ging es weiter nach Finsterbergen.
- ca. 18.00 Uhr Ankunft in Finsterbergen Reiterhof „Rennsteig“
- Gemütlicher Abend im „Saloon“ des Reiterhofes (a-la-carte). Einige schauten auch etwas tief ins Glas. Auch begrüßten wir Verwandte und Freunde. Auch Reiter unseres Reiterhofes beteiligten sich.
- Einige Mitreiter reisten am Abend mit ihren Pferden ab. Oder Reitbeteiligungen übernahmen die weiteren Etappen.
- Übernachtung der Reiter in einer nahegelegenen Pension/Jugendherberge in 2- und 3-Bett-Zimmern incl. Frühstück für 25,00 DM/Person. Für die Pferde wurden wieder Einzelboxen für 15,00 DM/Pferd organisiert.
3. Tag: 23.04.2000 = Finsterbergen nach Mühlberg 18 km
- 11.00 Abritt nach einem gemütlichen Frühstück Aufbruch
- Ritt Richtung Mühlberg. Dieser Tag wurde für Pferde und Reiter zur Strapaze.
- Das Termometer erreichte für Ostern sehr ungewöhnliche 29 Grad. Wir ritten über das ehemalige Übungsgelände der Armee bei Ohrdruff. Dies war uns gar nicht mehr angenehm, als wir die erste Tretmine fanden. Wir wussten ja nicht, ob es sich hier um scharfe Munition oder Übungsmunition handelte. Zwischendurch machten wir in einer Gaststätte an einer Landstraße Richtung Gotha halt. Um Pferd und Reiter zu tränken. Auf dem sprichwörtlich letztem Kilometer verritten wir uns fürchterlich. Das hat uns fast eine Stunde gekostet.
- ca. 16.00 Uhr Ankunft in Mühlberg im Reitstall von Reimund Kalb
- Unterkunft der Reiterin einem Raum im Reiterhof. Hier war Luftmatratze und Schlafsack nötig. Der reine Schlafplatz kostete pro Person 10,00 DM. Dieses Zimmer sollte erst im nächsten Jahr für Gäste fertig sein. Die Pferde wurden wieder in Einzelboxen für 12,00 DM/Person eigestellt. Am Abend wurde im Reiterstübchen der Geburtstag von Katrin gefeiert.Auch hier erhielten wir Besuch von Reitern aus Bösleben. Später feierten wir am Lagerfeuer weiter.
4. Tag: 24.04.2000 = Mühlberg nach Bösleben 20 km
- 11.00 Abritt, wie immer nach einem gemütlichen Frühstück
- Auf unserem Heimritt mussten wir zum Teil durch Arnstadt reiten um zur geplanten Gaststätte zu gelangen. War leider nicht zu umgehen.
- ca. 13.00 Uhr Mittagessen Siegelbach im Rasthof „Triglismühle“ (a-la-carte)
- Anschließend auf direktem Weg nach Hause. Es reichte Pferd und Reiter. Ist aber ein Erlebnis, was man nicht so schnell vergisst.
Dieser Ritt hatte zwar eine Gesamtlänge von ca. 100 km. War aber für alle Beteiligten zu schaffen. Ehrlich gesagt, hatte keiner sich oder sein Pferd gezielt darauf vorbereitet. Nur ein einziges Pferd hatte extremen Muskelkater. Beim Abritt von Finsterbergen musste das arme Kerlchen förmlich geschoben werden. Nach ca. 30 Minuten führen war aber alles wieder in Ordnung. Geht den Pferden, wie den Menschen. Auch außerordentlicher Beschlag war nicht notwendig.
Nach diesem Ritt sprach sich die Mehrheit der Reiter für die Durchführung weiterer Ritte aus. Keiner von uns war Distanzreiter.
- siehe auch

